Bemerkungen zum NT von J. Greber
Das NEUE TESTAMENT von J. Greber
Das Neue Testament
 
Das
Neue Testament

aus dem Altgriechischen neu übersetzt


 von Johannes Greber

Johannes Greber
Johannes Greber
*Mai 1874 . †März 1944


Bemerkungen zum NT

von Rolf-Dietmar Ehrhardt

 

 

Die Einleitung zum Neuen Testament NT in der Übersetzung von Johannes Greber hatte mich sehr erfreut, da diese Einleitung weitestgehend den von uns erarbeiteten Erkenntnissen entspricht. So wurden etliche Unverständlichkeiten in der Einheitsübersetzung akzeptabler. Und so machte ich mich frohen Mutes an das Studium dieses NT. Da ich bei der Eingabe der Texte für die Website feststellen konnte, dass Paulus viele Beiträge zur Bibel verfasst hat, entschloss ich mich, zunächst mit der Apostelgeschichte zu beginnen, um mich dann später den vielen Briefen des Apostels Paulus zu zu wenden.  

 

Das Studium des gesamten AT (und nicht einzelner Kapitel) stellt an den nicht voreingenommenen und nicht allzu sehr geprägten Menschen schon sehr große Ansprüche. Er muss nämlich sein eigenes kritisches Denken vergessen.

 

Nun hatte ich erhofft, dass im NT keine so gravierenden Widersprüche im Text zu finden sind. Aber weit gefehlt!! Dazu kommt noch die Feststellung, dass in der Bibel beispielsweise steht, dass ein Bischof verheiratet sein soll (1Timotheus 3, 1 - siehe unten), während das "Bodenpersonal" Gottes ganz andere Vorschriften erlässt.

 

Der Vergleich der unten aufgeführten Zitate aus der Greber-Bibel mit den entsprechenden Texten aus der Einheitsübersetzung der Bibel (siehe auch "Ein paar Fragen an die Bibel") ergibt keine Änderung meiner Meinung, da sinngemäß (zum Glück) derselbe Text zu finden ist.

 

Paulus bezieht sich immer wieder auf Äußerungen in der Schrift (zum Beispiel: so steht es geschrieben – das Wort der Schrift wird erfüllt sein – Im Mosaischen Gesetz steht geschrieben etc.) und meint damit ohne Zweifel die fünf Bücher Mose im AT (siehe auch Mosaisches Gesetz) und damit die modifizierte Glaubensgrundlage für die jüdische Religion.

 

Ich begann also mit der Apostelgeschichte, fuhr fort mit dem Brief an die Römer, um dann den 1. Brief an die Korinther zu lesen. Nach dem ich die Worte in 1. Korinther  14, 30ff (Frauenrechte - siehe unten) gelesen hatte, habe ich beschlossen, das Studium des NT der Bibel zu beenden.

 

Es gibt für mein Empfinden zu viele Widersprüche zwischen den Worten innerhalb der Bibel und auch zwischen den Worten und dem Verhalten der "offiziellen" Vertreter dieser Religion. Es sträuben sich bei mir alle Haare, viele, dort sogar in wörtlicher Rede, gemachte Äußerungen als von Gott oder von der Geisterwelt  Gottes kommende Meinungen sowie deren Ge- oder Verbote zu akzeptieren.

 

Dazu kommen weitere Informationen aus anderen Quellen. Folgende Links könnten für den ernsthaft Interessierten Leser, der sich eine eigene und fundierte Meinung bilden will von großem Interesse sein:

 

Die Zeittafel der Überlieferung der Bibel

http://www.bibel-online.net/geschichte.html

 

Viele Bibeln sind zu finden

http://bibelportal.net

 

Liste christlicher Konfessionen

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_christlicher_Konfessionen  

 

Christentum, allgemein

http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum

 

Bibelübersetzungen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bibel%C3%BCbersetzung

Kann da noch vom Wort Gottes gesprochen werden – auch wenn jede einzelne Information angeblich oder wirklich von Gott oder seiner Geisterwelt inspiriert worden sein soll?

 

Bibelverbot
http://de.wikipedia.org/wiki/Bibelverbot

Zu meiner Jugendzeit war es verboten, die vollständige Bibel bestehend aus AT und NT zu besitzen und zu lesen. Worüber ich sehr verwundert war.

 

 

Dies alles zusammen genommen mit den vielen anderen Ungereimtheiten in der Bibel kann ich nicht als Glaubensgrundlage für den oder einen Gott einer christlichen Kirche oder gar der gesamten Menschheit akzeptieren. Es ist zu viel Menschenwerk dabei, und dies diente und dient zur Manipulation der Menschen je nach eigener Interessenlage. Es ist gut, dass wir heute wissen dürfen und nicht nur alles glauben müssen was selbsternannte Stellvertreter Gottes und deren Helfer wie Kardinäle, Bischöfe und Priester uns vorgeben.

 

Eine von Menschen nach menschlichen Maßstäben gemachte  Zusammenstellung unterschiedlicher Schriften von verschiedenen Autoren erstellt zu verschiedenen Zeiten kann doch nur zur Verwirrung und zu Differenzen führen. Diese Textzusammenstellung als verbindliche Glaubensgrundlage zu deklarieren ist bereits eine Manipulation erster Güte. So lange wie nicht behauptet wird, dass diese Zusammenstellung mit dem sich daraus ergebenden Inhalt von Gott gemacht und gewollt wurde ist aus meiner Sicht nichts dagegen einzuwenden, denn dann ist die Bibel nur ein reines Menschenwerk.

 

Wohin dieses Verhalten der Amtskirchen führt sehen wir ja bei allen monotheistischen Religionen (es ist angeblich derselbe Gott für drei Religionen). Auch heute müssen Vertreter unterschiedlicher christlicher Konfessionen Frieden schließen. Man betrachte diese Situation mal ganz genau: selbst die "Würdenträger" leben nicht nach den in der Bibel veröffentlichten Geboten Gottes. -

 

Sunniten und Schiiten bekämpfen sich sehr stark. Auch bei den Juden wird auf Einigkeit und Verstehen scheinbar kein großer Wert gelegt.

 

Meines Erachtens kann man die folgend aufgelisteten Aussagen des NT der Bibel als das Entscheidende für den christlichen Glauben ansehen. Diese Aussagen gelten auch für den mitmenschlichen Umgang im Allgemeinen. Alle anderen Texte sind nur sog. "Ausführungsbestimmungen" mit Beispielen für verschiedene Lebenssituationen und verschiedene Mentalitäten der Adressaten der "frohen Botschaft" während der frühen Verbreitungsphase des modifizierten Judentums (= Christentum) (siehe 1. Korinther 9, 19-23).

 

 

Die wichtigsten Aussagen für die Menschen im NT sind meines Erachtens folgende Stellen:

 

- Die Bergpredigt (siehe hier) mit weiteren Ausführungen in: http://de.wikipedia.org/wiki/Bergpredigt   - 

 

- Verhaltensregel in der Apostelgeschichte

15, 20: … und dass sie nach dem Grundsatz leben: Alles, was ihr nicht wollt, dass es euch widerfahre, das sollt ihr auch andern nicht antun! 

 

Nebenbemerkung: Weitere, sicherlich bekannte, Verhaltensregeln lauten: "Was du willst, das man dir tu, das tue du zuerst!" oder die "Goldene Regel" ("Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“)

 

- Bericht über die Geistigen Gnadengaben (siehe unten): hier wird mit großer Klarheit ausgesprochen, dass es Menschen gab, die über besondere, heute sehr umstrittene, Fähigkeiten wie Hellsehen, Hellhören ... und geistiges Heilen verfügten. Obwohl es in den vergangenen Jahrhunderten immer Menschen mit diesen Fähigkeiten gab und heute auch gibt negiert unsere rein materiell eingestellte Wissenschaft diese Tatsachen und verhindert so ein Voranschreiten im Wissen der Mehrheit der Menschheit.

 

 

Heute haben die Kirchen sicherlich Schwierigkeiten, die frohe Botschaft mit diesen biblischen Worten zu verbreiten, da der Mensch es sich heute erlaubt, selbst zu denken. Selber Denken ergibt selbstverständlich stets auch nur die eigene subjektive Wahrheit. Aber dies war so und wird immer so sein - mit allen Religionen zu allen Zeiten und auch in den Alltagsangelegenheiten.

 


 

Beispielhaft habe ich im weiteren Verlauf dieses Beitrags einige Aussagen des NT zu verschiedenen Themen kommentiert. Es kann ja wohl nicht sein, dass zur selben Thematik in der Bibel gegensätzliche Aussagen gemacht werden. Sollte dies der "Normal"-Fall sein, dann ist der gesamte Inhalt der Bibel sicherlich nicht Gottes Wort, sondern reines Menschenwerk.


Siehe dazu auch: Levitikus 21, 7-9 - Ehehindernisse für Priester und Die Strafe für unzüchtige Priestertöchter

 

 

Bischof soll verheiratet sein

 

1Thimoteus 3, 1

1 Eine volkstümliche Redensart lautet: 'Wer sich um ein Amt bewirbt, erstrebt eine vortreffliche Lebensaufgabe.' 2 Für das Amt eines Bischofs kommt nur ein Mann in Frage, dem keiner etwas vorwerfen kann; er muss ferner verheiratet sein und seiner Frau stets die Treue gehalten haben; er muss nüchtern, verständig, ehrenhaft, gastfreundlich und fähig sein, andere zu belehren; 3 er darf nicht zu denen gehören, die dem übermäßigen Weingenuss frönen und infolgedessen leicht streitsüchtig werden.

 

Er muss vielmehr sanft, friedfertig und frei von Geldgier sein. 4 Seinem eigenen Haushalt muss er in vorbildlicher Weise vorstehen können und seine Kinder mit aller Würde zum Gehorsam erziehen. 5 Denn wenn ein Mann seiner eigenen Familie nicht vorzustehen weiß, wie sollte er da befähigt sein, die Aufsicht über die Gemeinde Gottes zu führen. 6 Es darf Keiner sein, der sich erst vor kurzem bekehrte; denn sonst besteht die Gefahr, dass er ein Opfer des Eigendünkels wird und auf Maßnahmen verfällt, die ihm vom Teufel eingegeben werden.

 

7 Auch muss er sich bei den Nichtchristen eines guten Rufes erfreuen, damit er bei ihnen nicht in übles Gerede kommt und in das Netz des Teufels gerät. 8 Ebenso müssen auch seine Gehilfen achtbare Männer sein, nicht doppelzüngig, nicht dem Trunke ergeben; keine, die schnödem Gewinn nachjagen; 9 vielmehr Männer, welche die Geheimnisse, die ihnen der Glaube enthüllt, in reinem Herzen tragen.

 

Kommentar: Obwohl an dieser Stelle in der Bibel eindeutig steht, dass ein Bischof verheiratet sein soll, erlässt die Katholische Kirche Vorschriften, die die Ehelosigkeit als Voraussetzung zum Priesteramt voraussetzt. Auch in Matthäus 19,12 (siehe Text) steht nichts davon, dass von dritter Seite (in diesem Fall ist das die Kirche) dem Priester / Bischof eine Verpflichtung zur Ehelosigkeit auferlegt werden kann. Die Ehelosigkeit ist eine selbst gewählte Art der Lebensgestaltung, so steht es in der Bibel.

 

Sieht man sich dann noch die unterschiedlichen Verfahrensweisen in den unterschiedlichen christlichen Kirchen an, so kann meines Erachtens nur von Willkür gesprochen werden. Zu behaupten, dies sei in jedem einzelnen Fall jeder Kirche so von Gott gewollt ist schon sehr „erstaunlich“. Die Irrtumsfreiheit des Papstes bei Verkündigungen / Beschlüssen in Glaubensfragen kann einem Bibelwort ja nicht vollkommen entgegenstehen. Auch ein „Stellvertreter Gottes auf Erden“ ist meiner Meinung nach dazu nicht befugt.

 

Selbstverständlich kann jede Glaubensgemeinschaft ihre eigenen „Spielregeln“ aufstellen. Dann sollte dies aber nicht unter dem Vorwand geschehen, dass Gott dies SO gewollt habe, zumal es in der Bibel an dieser Stelle eindeutig anders steht. Bitte bedenken: Es ist ja angeblich das Wort Gottes. 

 


 

Juden, die nicht das Wohlgefallen Gottes besitzen

 

1Thessalonicher 2, 14ff

14 Darum habt auch ihr, meine Brüder, dasselbe Schicksal, das den Gemeinden Gottes in Judäa beschieden ist, die den Anschluss an Christus Jesus gefunden haben. Ihr habet von euren eigenen Volksgenossen dieselben Leiden zu erdulden, wie jene von den Juden, - 15 von jenen Juden, die den Herrn Jesus und die Propheten getötet haben und auch uns verfolgten; die nicht das Wohlgefallen Gottes besitzen und der ganzen nichtjüdischen Welt feindlich gesinnt sind;

 

16 die auch uns zu verhindern suchen, den Nichtjuden die Botschaft zu bringen, dass auch sie das Heil erlangen. So machen sie das Maß ihrer Sünden täglich voller, bis sie schließlich das Strafgericht Gottes trifft. 17 Für eine kurze Zeitspanne waren wir von euch, meine Brüder, getrennt; ihr wart uns aus dem Auge, aber nicht aus dem Sinn. Um so größer war nun unser sehnlichstes Verlangen, euch wieder zu sehen. 18 Daher fassten wir den Entschluss, euch zu besuchen. Was mich - Paulus - persönlich betrifft, so wollte ich diesen Entschluss schon wiederholt zur Ausführung bringen.

 

19 Aber Satan hat es zu verhindern gewusst. Denn wer ist unsere Hoffnung, unsere Freude und unser Ruhmeskranz? Seid ihr es nicht auch - an dem Tage, wo unser Herr Jesus wiedererscheint und ihr vor seinem Angesicht steht? 20 Ja, ihr seid dann unser Ruhm und unsere Freude.

 

Kommentar: Im Vers 15 steht u.a., dass die Juden nicht das Wohlgefallen Gottes besitzen. Woher weiß der Schreiber (Paulus) das? Erklärt dieser Satz nicht u.a. auch das Verhalten der Christen und ihrer Führung gegenüber den Juden?

 

Im Vers 16 steht u.a. …dass das Strafgericht Gottes die Juden treffen werde. Woher weiß der Schreiber (Paulus) dies? Gott (Jahwe) hat laut den Geschichten im AT das jüdische Volk oft bestraft wenn es nicht so handelte wie Jahwe es wollte. Sind die Juden nicht das auserwählte Volk Gottes?

 

Im Vers 19 gesteht Paulus dem Satan die Macht zu, sogar einen Besuch zu verhindern!! Nicht Paulus trägt die Verantwortung für das Misslingen seiner Besuchsabsicht sondern der Satan. Merkwürdig und interessant!

 


 

Geistige Gnadengaben

 

1Korinther  12, 1ff

1 Über den Geisterverkehr will ich euch, meine Brüder, nicht im Unklaren lassen. 2 Ihr wißt, daß ihr damals, als ihr noch Heiden waret, euch mit den häßlichen Geistern der Tiefen in Verbindung setztet, so oft ihr dazu verleitet wurdet. 3 Darum will ich euch ein Erkennungszeichen geben, durch das ihr die Geister unterscheiden könnt: Kein von Gott kommender Geist, der durch ein Medium spricht, nennt Jesus einen Verfluchten. Und kein Geist kann Jesus als seinen Herrn bezeichnen, wenn er nicht zu den heiligen Geistern gehört.

 

4 Die geistigen Gnadengaben treten in großer Mannigfaltigkeit auf. Aber es ist dieselbe Geisterwelt Gottes, durch die sie verliehen werden. 5 Auch die Dienstleistungen in der christlichen Gemeinde sind mannigfaltiger Art; aber auch hier ist es derselbe Herr, der sie zuteilt. Ferner gibt es mannigfache Kraftwirkungen; aber es ist derselbe Gott, der in allem und bei allen als Kraftquelle in Frage kommt. 7 Jedem Medium werden die Kundgebungen der guten Geisterwelt nur zum allgemeinen Besten zuteil. 8 So wird dem einen durch die Geisterwelt Gottes die Rede der Weisheit verliehen;

 

9 einem andern die Gabe der Erkenntnis unter der Kraftwirkung derselben Geisterwelt; einem andern das Verständnis der Glaubenswahrheiten durch dieselbe Geisterwelt; einem andern Heilkräfte durch dieselbe Geisterwelt; 10 einem andern die Macht über böse Geister; einem andern die Gabe, Sprechmedium in der Muttersprache der Anwesenden zu sein; einem andern die Gabe, dass er die Geister unterscheiden kann; einem andern die Gabe, dass er Sprechmedium für fremde Sprachen ist; einem andern die Gabe, dass fremde Sprachen durch ihn in die Muttersprache übersetzt werden können.

 

11 Alle diese Gaben verleiht ein und dieselbe Geisterwelt, die für einen jeden die Gabe auswählt, für die er sich eignet und in dem Grade, in dem die Geisterwelt es für gut findet.

 

Römer 12, 6ff

6 So sind denn auch die geistigen Gaben, die wir nach der uns verliehenen Gnade Gottes besitzen, ganz verschieden. Besitzt zum Beispiel einer die Gabe, daß ein Geist Gottes durch ihn spricht, so geschieht dies nur nach dem Maß seiner Glaubenstiefe. 7 Hat einer ein Amt im Gemeindedienst, so widme er sich bloß diesem Amt. Wer die Gabe hat, die Glaubenswahrheiten zu erklären, der übe das Amt des Lehrers aus. 8 Wer die Gabe hat, anderen Trost zu spenden, der suche seine Mitmenschen zu trösten.  

 

Kommentar: Ich gebe zu, dass es mich sehr aufgewühlt hat, hier zu lesen, dass der Verkehr mit der Geisterwelt eine Selbstverständlichkeit ist. Die heute gemachten Erfahrungen der "normalen" Menschen bestätigen diesen Geisterverkehr. Seit Jahren sieht u.a. die Amtskirche ihre Aufgabe darin, die Menschen aufzuklären, dass diese Erscheinungen mit den Medien oder gar die Ergebnisse der ITK nur Modeerscheinungen des NewAge seien und ansonsten vom Teufel verursacht würden. Es erfolgt keine Aufklärung, sondern im Gegenteil: es werden Sektenbeauftragte eingesetzt, die fast nach den Methoden der Inquisition vorgehen.

 

Es verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass es der Amtskirche nicht um das Wohl der Menschen geht, sondern um die Festigung ihrer Macht, ihrer Einflüsse und ihres finanziellen Wohlergehens.

 

Das Schlimmste, das der Amtskirche zustoßen könnte ist ein selbstständiger, denkender und informierter Mensch.

 

Die mediale Transkommunikation gibt es sicherlich vom Anbeginn der Menschheit an und nicht erst als die o.g. Berichte aufgeschrieben wurden. Die ITK soll in der heutigen Zeit dem technikorientierten Menschen die Möglichkeit geben, sich selbst davon zu überzeugen, dass es eine geistige Welt gibt und man mit ihr kommunizieren kann. 

 


 

Geistige und irdische Güter und deren Verrechnung

 

Römer 15, 26ff

26 Die Gemeinden in Mazedonien und Achaja haben nämlich beschlossen für die Armen der Gemeinde der Gottestreuen in Jerusalem eine Geldsammlung zu veranstalten. 27 Sie glaubten, ihnen diese Hilfe schuldig zu sein, und sie sind sie ihnen in der Tat schuldig. Denn wenn die nichtjüdischen Christen Anteil an den geistigen Gütern der Judenchristen erhalten haben, dann sind sie auch verpflichtet, ihnen mit ihren irdischen Gütern auszuhelfen. 28 Sobald ich diese geschäftliche Angelegenheit erledigt und jenen den Betrag dieser Sammlung ausgehändigt habe, werde ich den Weg zu euch nehmen und von euch aus meine Reise nach Spanien antreten. …

 

1Korinther  9, 10ff

… 10 Oder finden seine Worte nicht erst recht auf uns Anwendung? Ja, unseretwegen wurden jene Worte niedergeschrieben, weil der, welcher pflügt, die Hoffnung haben muss etwas zu ernten; und der Drescher nur in der Hoffnung drischt, etwas von dem Ertrag mitzubekommen. 11 Wenn wir nun bei euch die geistige Saat ausgestreut haben, ist es dann etwas Großes, wenn ihr uns an euren irdischen Gütern teilnehmen lasset?

 

12 Wenn andere von euren Gütern mitbekommen, haben wir dann nicht in einem noch höheren Maße ein Recht darauf? Freilich machten wir bisher von diesem unserm Rechte keinen Gebrauch; wir decken alle Ausgaben für unsern Lebensunterhalt selbst, um der Heilsbotschaft Christi ja kein Hindernis in den Weg zu legen. 13 Ist euch nicht bekannt, dass die, welche den Tempeldienst verrichten, aus den Einkünften des Tempels ihren Lebensunterhalt beziehen? Und dass die, welche am Opferaltar Dienst tun, auch ihren Anteil von den Opfergaben erhalten?

 

14 So ist es auch ein Gebot des Herrn, dass die Verkünder der Heilsbotschaft daraus ihren Lebensunterhalt ziehen sollen. 15 Ich persönlich habe von keinem dieser Rechte Gebrauch gemacht. Und ich schrieb es auch nicht deshalb, um von nun an solche Rechte für mich in Anspruch zu nehmen. Lieber wollte ich sterben, als dass mir einer diesen einzigen Ruhmestitel zunichte machte. …

 

Kommentar: Von Selbstlosigkeit des Gebenden kann ja nun wirklich nicht die Rede sein. Paulus spricht in Römer 15, 28 sogar von einer geschäftlichen Angelegenheit, die er zu erledigen hat (in der Einheitsübersetzung heißt es: 28 Wenn ich diese Aufgabe erfüllt und ihnen den Ertrag der Sammlung ordnungsgemäß übergeben habe, will ich euch besuchen…).

 

Wenn also jemand predigt und damit den Mitmenschen Anteil nehmen lässt an den geistigen Gütern, so sind diese verpflichtet, dem Prediger mit ihren irdischen Gütern zu dienen, so meint Paulus. Und es kommt noch schlimmer, da Paulus in 1Korinther 9, 14 behauptet, es sei ein Gebot des Herrn.

 

In 1Korinther 9, 11 versucht er den Leuten sogar ein schlechtes Gewissen einzureden. Dass er, Paulus, auf dieses vermeintliche Recht zur Teilhabe an den irdischen Gütern verzichtet macht diese Aussagen nicht akzeptabler für mich.

 

Und die Aussage in 1Korinther 9, 14.) ist der Gipfel „christlicher Verhaltensweise“:  

(Zitat: 14 So ist es auch ein Gebot des Herrn, dass die Verkünder der Heilsbotschaft daraus ihren Lebensunterhalt ziehen sollen)

 

1Korinther 9, 15 sagt viel über die Motivation des Paulus aus (siehe oben). 

 


 

Zusammenfassung von Geboten Gottes

 

Römer 13, 8ff

8… ihr bleibt keinem gegenüber in der Erfüllung eurer Pflicht im Rückstand, sofern ihr das Gebot der gegenseitigen Liebe beobachtet. Denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat damit das ganze Gesetz erfüllt. 9 Denn die Gebote: du sollst nicht ehebrechen nicht töten, nicht stehlen, nicht begehren  und jedes andere derartige Gebot Gottes sind in dem einen zusammengefasst: „Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst!“ 10 Die Liebe fügt nämlich dem Nächten nichts Böses zu; darum ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. 11 Diese Lehre haltet euch in dem entscheidenden Augenblick vor Augen; …

 

Kommentar: Dies ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Regeln für ein gutes Miteinander. Dieses Miteinander bezieht sich nicht nur auf das Verhältnis von Mensch zu Mensch, sondern ebenso auf das generelle Verhältnis zu den Mitbewohnern auch tierischer und pflanzlicher Art dieses Planeten.

 

Wenn man diese vorgenannte Lehre ein bisschen modifiziert und erweitert, dann könnte man auch sagen: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dein Selbst. Dies würde bedeuten, dass man sich annimmt so wie man ist und dass man bemüht sein sollte / könnte, sein SELBST zunächst einmal zu erkennen getreulich dem Spruch von Delphi: Erkenne dich selbst.

 


 

Erbarmen Gottes von seinem Willen abhängig

 

Römer 9, 13ff

13 So heißt es ja auch ferner in der Schrift: "Den Jakob habe ich geliebt, aber um den Esau habe ich mich nicht gekümmert." 14 Welche Folgerung sollen wir nun daraus ziehen? Sollen wir etwa sagen, dass Gott sich von der Ungerechtigkeit leiten lasse? Niemals! 15 Hatte er doch schon zu Mose gesagt: "Ich werde gnädig sein, wem ich will, und ich werde Erbarmen erweisen, wem ich will." 16 Das alles hängt also nicht von dem bloßen Wunsch und dem äußern Streben dessen ab, der zu etwas bestimmt werden soll, sondern allein von dem Erbarmen Gottes.

 

17 Das bestätigt auch die Schrift an der Stelle, wo sie mit Bezug auf Pharao sagt: "Gerade dazu habe ich dich aus der Tiefe heraufgeführt, um an dir meine Allmacht zu zeigen und meinen Namen auf der ganzen Erde bekannt zu machen." 18 Also Gott ist gnädig, wem er Gnade erweisen will, und wen er in seiner Verstocktheit belassen will, den lässt er darin.

 

Kommentar: Dieses Verhalten ist meiner Meinung nach zu menschlich und bezieht sich genau auf das Verhalten des Gottes Jahwe des AT. Dieser Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild er- / geschaffen. (siehe auch dazu: "Ein paar Fragen an die Bibel")

 


 

Der innere Schweinehund – oder – Der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach

 

Römer 7, 14ff

14 Wir wissen ja, dass das Mosaische Gesetz aus der Geisterwelt Gottes stammt. Ich aber bin irdisch gesinnt und unter die Herrschaft des Reiches der Sünde verkauft. 15 Mein ganzes Tun und Treiben ist mir daher unbegreiflich. Denn das Gute, das ich tun möchte, tue ich nicht; und das Schlechte, das mein besseres Ich verabscheut, das führe ich aus. 16 Wenn ich nun das Gesetzwidrige tue, das ich nach meinem besseren Empfinden nicht tun möchte, dann beweise ich damit, dass das Gesetz nur das Gute will. 17 Also mein eigentliches Ich ist nicht schuld an meinem schlechten Tun, sondern die mir innewohnende Sündhaftigkeit.

 

18 Ich weiß ja, dass in mir, das heißt in meinem niedern Selbst, nichts Gutes wohnt. Der Wunsch, das Gute zu tun, ist bei mir zwar vorhanden, aber ich kann nicht die Kraft finden, das Gute auszuführen; 19 denn das Gute, das ich tun möchte, tue ich nicht, aber das Schlechte, das ich am liebsten nicht täte, das führe ich aus. 20 Wenn ich nun das tue, was ich nicht tun möchte, so ist nicht mein eigentliches Ich der Übeltäter, sondern eine sündige Neigung, die sich bei mir eingenistet hat. 21 Das ist also meine Erfahrung, die ich mit dem Gesetze gemacht habe: "Ich möchte das Rechte tun, aber was ich fertig bringe, ist nicht das Rechte.

 

22 Der bessere Mensch in mir stimmt dem bei, was das Gesetz Gottes von mir verlangt, 23 aber dann gewahre ich in meinen Gliedern ein ganz anderes Gesetz, das gegen die Forderung meines besseren Empfindens mit Macht ankämpft, und das mich zum Gefangenen jenes Sündengesetzes macht, das in meinen Gliedern herrscht. Mein besseres Selbst möchte also gern dem Gesetze Gottes dienen, aber meine niedere Natur gehorcht dem Gesetz der Sünde." 24 Was bin ich doch ein unglücklicher Mensch! Wer wird mich endlich aus der Sklaverei dieses geistigen Todes befreien? 25 Das Erbarmen Gottes wird es tun durch Jesus Christus, unsern Herrn.

 

Siehe dazu:  Mosaisches Gesetz  http://de.wikipedia.org/wiki/Tora

 

Kommentar: Ist dies nicht eine sehr gute Beschreibung des Wirkens des sog. Inneren Schweinehundes?

 


 

Begründung von Verhaltensweisen

 

1Korinther 11, 1ff

1 Nehmet mich zum Vorbild, gleich wie ich mich nach dem Vorbild Christi richte. 2 Ich muss es lobend anerkennen, meine Brüder, dass ihr bei allem euch meiner erinnert und an den Weisungen festhaltet, die ich euch gegeben habe.

 

3 Zunächst möchte ich, dass ihr euch folgende Weisung gut einpräget: Das Haupt eines jeden Mannes ist Christus; der Mann ist das Haupt der Frau, und das Haupt Christi ist Gott. 4 Jeder Mann, der in dem Augenblick, wo ein Geist Gottes durch ihn betet oder eine Botschaft Gottes überbringt, sein Haar lang herunterhängen hat, entehrt denjenigen, der sein Haupt ist; 5 desgleichen entehrt die Frau den, der ihr Haupt ist, wenn sie in dem Augenblick, wo ein Geist Gottes durch sie betet oder eine Botschaft Gottes überbringt, ihren Kopf nicht mit ihrem Haar fest eingehüllt hat; denn sie steht in diesem Falle auf völlig gleicher Stufe mit einer Dirne.

 

6 Wenn daher eine Frau ihr Haar nicht fest um den Kopf legen will, so mag sie sich auch scheren lassen. Ist es aber für eine Frau entehrend, das Haar abgeschnitten oder geschoren zu haben, so soll sie damit ihren Kopf verhüllen. 7 Der Mann dagegen darf das Haupt nicht mit langem Haar umhüllt haben, weil er ein Ebenbild und Abglanz Gottes ist. 8 Die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. Der Mann stammt ja nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Manne. 9 Auch ist der Mann nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen. 10 Deshalb soll die Frau eine Haarkrone auf dem Haupte tragen um der Boten Gottes willen, die durch sie sprechen.

 

11 Nebenbei möchte ich bemerken, dass in einer christlichen Gemeinschaft ein Mann mit seiner Frau und eine Frau mit ihrem Manne eine Einheit bildet. 12 Denn wenn auch die Frau vom Manne stammt, so ist doch auch der Mann der Frau wegen da. Alles Männliche und Weibliche stammt aber von Gott. – 13 Saget nun selbst: Ist es nicht unschicklich, dass ein Geist durch eine Frau zu Gott betet, während sie mit aufgelöstem Haar dasitzt? 14 Lehrt euch nicht schon euer natürliches Gefühl, dass es auch einen Mann verunstaltet, wenn er sein Haar vom Kopfe lang herabhängen lässt;

 

15 dass aber langes Haar bei der Frau an und für sich eine Zierde ist, jedoch nur dann, wenn sie es wie eine Kopfbedeckung um den Kopf herumlegt. 16 Glaubt einer jedoch trotzdem bei seiner abweichenden Ansicht verharren zu müssen, so möchte ich ihm sagen, dass wir eine solche Sitte nicht kennen, und die Gemeinden Gottes auch nicht. 17 Im folgenden muss ich euch nun etwas sagen, was euch nicht zum Lobe gereicht, nämlich: Durch eure gottesdienstlichen Zusammenkünfte werdet ihr nicht besser, sondern eher schlechter. 18 Zunächst sollen, wie ich höre, bei eurem Gemeinschaftsgottesdienst Streitigkeiten unter euch herrschen, und ich bin überzeugt, dass etwas Wahres daran ist.

 

19 Es muss ja auch Spaltungen geben, damit es sich herausstellt, welche unter euch sich bewähren. 20 Doch nun zur Sache selbst: Wenn ihr in dieser Weise zusammenkommt, wie es bei euch der Fall ist, dann kann von einem 'Abendmahl des Herrn' keine Rede mehr sein. 21 Ein jeder nimmt ja vor dem Empfang des 'Herrenmahles' zuerst die Mahlzeit zu sich, die er für sich von Hause mitgebracht hat. So kommt es, dass der eine hungrig da sitzt, während der andere überreichlich isst und trinkt. 22 Könnt ihr nicht zu Hause genug essen und trinken? Habt ihr so wenig Ehrfurcht vor der Gemeinde Gottes und bringt die Unbemittelten durch euer Benehmen in die peinlichste Verlegenheit? Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben? In diesem Punkte habt ihr wahrlich kein Lob verdient.

 

23 Das, was ich euch früher schon über die Feier des Herrenmahles vortrug, hatte ich vom Herrn selbst empfangen. 24 Ich sagte euch: In der Nacht, als der Herr Jesus verraten wurde, nahm er eine Scheibe Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sprach: "Das ist das Sinnbild meines Leibes, der für euch gebrochen wird. Tut dies zum Andenken an mich!" 25 Ebenso nahm er nach dem Mahle auch den Kelch und sprach: "Dieser Kelch ist das Sinnbild des neuen Bundes in meinem Blute; so oft ihr ihn trinkt, tut es zum Andenken an mich!" 26 So oft ihr das Brot in dieser Weise esset und den Kelch trinket, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt.

 

Kommentar: Sollen diese Verhaltensweisen wirklich „gottgefällig“ sein?? Welchen Sinn macht es für wen, wenn wie in 26 geschrieben ... der Tod des Herrn verkündet wird bis er wiederkommt??

 


 

Frauenrechte
 

1Korinther 14, 30ff

30 Wird aber einem Teilnehmer der Versammlung plötzlich eine Eingebung zuteil, so soll das Sprechmedium schweigen. 31 Die Sprechmedien können ja alle noch oft genug an die Reihe kommen, um die ganze Gemeinde zu belehren und zu ermuntern. 32 Die in den Sprechmedien sich kundgebenden Geister leisten nämlich den Medien Gehorsam. Gott ist ja nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. 33 So lehre ich es in allen Gemeinden der Gottestreuen.

 

34 Eure Frauen sollen in den Gemeindeversammlungen nicht das Wort ergreifen; denn sie haben nicht den Auftrag erhalten, zu reden, sondern sollen sich unterordnen, wie schon das Mosaische Gesetz es bestimmt. 35 Möchten sie jedoch gerne über irgendeinen Punkt Auskunft haben, so sollen sie zu Hause ihrem Manne die Frage vorlegen; denn es steht einer Frau übel an, wenn sie in einem Gemeindegottesdienst eine Unterhaltung beginnt.  

 

Kommentar: Soll dies heute auch gelten? Welche Frauen und Männer werden diese vorgeschriebene Verhaltensweise praktizieren? Hat Gott oder einer seiner Geister diese Vorschriften Medien eingegeben? Kennt man diese Bibelstellen als gläubiger und sogar praktizierender Christ? Oder betrachtet man sie als weniger wichtig für den heutigen Alltag und sein eigenes Christsein?
 


 

Wie bereits oben geschrieben habe ich nach diesem Kapitel, das Lesen / Studium des NT beendet. Es ist mir zu viel Manipulation dabei und die Aussagen entsprechen nicht meinen Vorstellungen von einem Gott, der seinen Geschöpfen den freien Willen gibt.

 

Wenn Gott ein Geschöpf nach seinem Ebenbild erschafft und es mit einem hohen Gut, dem freien Willen ausstattet, dann können diesem Geschöpf allenfalls Empfehlungen gegeben werden wie es sich in welchen Situationen zweckmäßigerweise / sinnvollerweise verhalten sollte. Mit ewiger Verdammnis, Höllenqualen und nie endender Pein zu drohen ist m.E. eines Gottes unwürdig, denn er liebt doch die Geschöpfe.

 

NT von Johannes Greber als Buchvariante finden Sie unter den Adressen:

www.gott-und-christus.de/lit_bibel.html

www.roypanther.de/Die_Bibel_NT/die_bibel_nt.html 

 

September 2012

 


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